19. Februar 1909

Die Genossenschaft wird im Knaup’schen Logensaal zu Hildesheim zur Bekämpfung der allgemeinen Wohnungsnot gegründet. Zu den 131 Gründungsmitgliedern gehören u.a. Regierungssekretär August Möhle, Architekt Karl Murke und Geometer Fritz Temme. Bereits Ende 1909 beläuft sich die Mitgliederzahl auf 261 Personen.

 
01. Oktober 1909

Die ersten vier Wohnhäuser werden in der Freiherr-vom-Stein-Straße und in der Stüvestraße unterhalb des Galgenbergs fertig gestellt und bezogen.

 
23. März 1910

Die Generalversammlung beschließt die Gründung und Eröffnung einer „Vereinskasse“ – heute bekannt als „BWV-Sparen“.

28. März 1911

Die Genossenschaft erhält den bis heute bekannten Namen „Beamten-Wohnungs-Verein eG“, unter dem sie ab dem 08. Mai 1911 auch im Genossenschaftsregister geführt wird.

 
1920

In der von-Voigts-Rhetz-Straße, Alfelder Straße und Steinbergstraße errichtet der BWV 42 Wohnungen. Der Bestand beläuft sich nunmehr auf fast 200 Stück.

 
24. Juni 1923

Die Genossenschaft bezieht ihr gerade erbautes Verwaltungsgebäude in der Katharinenstraße.

 
09. August 1924

August Möhle beendet sein Amt als Vorstand und wird zum Ehrenvorsitzenden gewählt. Ihm folgt der Bundesbahnamtmann Laurenz Rappers, der 41 Jahre als Vorstand tätig sein wird und den Wohnungsbau erheblich vorantreibt.

 
1926/1927

Der U-Block in der Alfelder Straße 63-71 – bis heute ein eindrucksvolles Bauwerk – wird erstmals von Mitgliedern unserer Genossenschaft bezogen. Ebenso beginnen die Bauphasen in der Hachmeisterstraße, Brehmestraße und Ottostraße.

 
Anfang 1929

Die 500. Wohnung ist errichtet und inzwischen besteht unsere Genossenschaft aus 1250 Mitgliedern, die ein Geschäftsguthaben von 200.000 Reichsmark halten. Am Ende des Jahres können außerdem noch 112 neue Wohnungen bezogen werden.

 
1935

Der BWV baut unterhalb des Steinbergs zwölf Ein- und Zweifamilienhäuser. Es folgen später noch Reihen- und Doppelhäuser in der Siedlung Vier Linden. Anfang der 1940er beläuft sich der Wohnungsbestand schon auf mehr als 1.000.

 
1950

Das Land Niedersachsen überträgt der Genossenschaft die Aufgabe, 200 Wohnungen im Innenstadtgebiet um die Jakobikirche zu errichten. Seitdem gehört das Jakobiviertel zu den Kernbeständen des BWV. Daneben folgen 74 Einfamilienreihenhäuser in Himmelsthür sowie der Wiederaufbau der Nachbarschaften im Umfeld der St. Magdalenen- und Lambertikirche. Der BWV nimmt inzwischen eine Schlüsselposition in der Stadtentwicklung ein.

 
1959

Richtfest in der Theaterstraße – das neue Verwaltungsgebäude der Genossenschaft ist inzwischen fast erbaut und die Gegend bereits bestens bekannt. Schon 1937 siedelte der BWV hierher über und auch der Verband niedersächsischer Wohnungsunternehmen wurde kurzzeitig dort beherbergt.

 
1961-1967

Neue Maßstäbe – der inzwischen als Vorstand amtierende Fritz Boysen sorgt für den Auftrag, unseren Godehardikamp zu errichten. Die 33 Hektar große Fläche wird durch den Beamten-Wohnungs-Verein erschlossen, geplant und auf ihr schließlich 400 Wohnungen und 230 Eigenheime errichtet. Ein Großprojekt von dem die Hildesheimer Wohnlandschaft bis heute profitiert.

 
1970

Es beginnt der Aufbau der Heimstätte Röderhof in Diekholzen mit insgesamt 200 Plätzen für Assistenzbedürftige im Auftrag der Caritas. Auch in Ochtersum und Itzum wird der Neubau von Wohnraum weiterhin forciert, so dass bis Mitte der 1980er die Wohnungsversorgung quantitativ sichergestellt ist.

 
1990

Dipl.-Ing. Jürgen Behrens löst Franz Wilke als technischen Vorstand ab und beginnt zusammen mit Vorstandskollegen Werner Gerstle die Themen Wohnqualität, Klimaschutz und Wohnen im Alter stärker zu berücksichtigen.

 
1991-1994

Der BWV platziert vereinzelt weitere Neubauten (u.a. auch Eigentumswohnungen) auf der Marienburger Höhe und Mietreihenhäuser in Itzum – wieder Maßstäbe für den Hildesheimer Wohnungsmarkt.

 
1998

Werner Gerstle verlässt den BWV als kaufmännischer Vorstand und begibt sich in den wohlverdienten Ruhestand. Dipl.-Ök. Wolfgang Dressler tritt seine Nachfolge an. Der BWV verändert seine Ausrichtung und fokussiert Wohnqualität und vor allem Serviceleistungen.

 
1999

Das Anbauprogramm läuft an – insgesamt mehr als 1.000 neue Balkone baut unsere Genossenschaft in den folgenden Jahren an und leistet somit einen wesentlichen Beitrag zur Wohnqualität.

 
30. Juni 2001

Der BWV-Treff in der Orleansstraße wird eröffnet. Unter Leitung von Dipl.-Soz.-Päd. Gerald Roß bietet unsere Genossenschaft von nun an einen Raum und ausreichenden Platz um Kontakte zu knüpfen. Das Angebot wird durch Themengruppen und allerlei Einzelveranstaltungen bis heute ergänzt.

 
16. Dezember 2006

Im Spandauer Weg werden 13 Reihenhäuser fertig gestellt und von den ersten Mietern bezogen. Bereits vor dem ersten Spatenstich waren fast alle Häuschen vermietet!

 
19. Februar 2009

100 Jahre BWV – das Jubiläumsjahr lässt zwar einige Augenblicke der Rückbesinnung auf alte Erfolge zu, aber die Genossenschaft bleibt weiterhin aktiv.

 
2010

Soziale Verantwortung – der BWV realisiert zusammen mit der Diakonie Himmelsthür ein Inklusionsprojekt im Hildesheimer Stadtfeld, das assistenzbedürftigen Menschen schönes Wohnen in Hildesheim ermöglicht. Wenig später wird der Verein „Gemeinwesenentwicklung Stadtfeld“ gegründet, um die soziale Integrität des Quartiers weiter zu stärken.

 
2011

Am 30. Juni des Jahres feiert der BWV-Mietertreff sein 10-jähriges Bestehen - ein rundum gelunges Jubiläum. Ferner wird Frau Heike Lange in der zweiten Jahreshälfte zur Prokuristin ernannt und Herr Dipl. Bankbetriebswirt ADG Jürgen Wente tritt die Nachfolge des verstorbenen Jürgen Behrens als nebenamtlicher Vorstand an.

Und was kommt als nächstes?

Wir werden sehen! Neben dem stetigen Ausbau der Servicequalität konzentriert sich Ihr BWV auf interessante Projekte! Alles Weitere dazu erfahren Sie als erstes hier auf unserer Internetpräsenz im Bereich Aktuelles.

 

BWV

Beamten-Wohnungs-Verein
zu Hildesheim eG

Zingel 15, 31134 Hildesheim

Theaterstr. 7, 31141 Hildesheim

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Das Jubiläumsbuch ist in
unserer Verwaltung erhältlich.